Der Geldbaum

Wohl jedem bekannt, auf vielen Fensterbänken und in so manchem Zimmer steht der Geldbaum, auch Pfennigbaum oder deutsche Eiche genannt. Der Name Geldbaum kommt entweder durch den Aberglauben: `So lange der Geldbaum wächst, ist immer genug Geld im Haus`. Oder er wurde davon abgeleitet, da die abgetrockneten Blätter einen silbrige Schein haben und dann wie ein Geldstück aussehen. Aber es ist auch eine Anekdote das er seit der Umstellung auf den Euro kein Geld mehr trägt. Auch wenn das alles nicht zutrifft es handelt sich beim Geldbaum um eine sehr leicht zu pflegende Sukkulente, die im Alter immer größer und schöner wird. Um einen rustikalen baumähnlichen Wuchs zu erzielen sollte man unbedingt öfters schneiden so als wollte man einen Bonsai erziehen.

Crassula ovata Cultivare

Crassula ovata Cultivare

Crassula ovata Cultivare
1= `Bluebird`
2= `Gollum`
3= `Hobbit`
4= `Hummels Sunset`
5= `Jade Finger`
6= `Lemon and Lime`
7= `Silver Dollar`
8=  Crassula ovata

Crassula ovata gehört zu den Dickblattgewächsen. Die Heimat dieser Crassula ist Afrika. Dort ist sie in den südafrikanischen Provinzen Ostkap, Willowmore bis East London und nordwärts bis Oueenstown und im KwaZulu Natal im Valley Bushveld auf Felsen zu finden.
Ein Südfenster wäre ideal, aber bei zu starker Sonneneinstrahlung etwas mehr gießen sonst kann es zu Verbrennungen kommen.
Auch ein heller Platz im Zimmer genügt ihr, achten sie nur darauf wenn die neuen Triebe zu dünn werden fehlt es ihr an Licht.
Im Sommer stellen wir dieses Dickblattgewächs auch auf die Terrasse, den Balkon oder in den Garten, aber bitte nicht in einen Übertopf stellen, der dazu noch ohne Ablauf ist. Bei längeren Regenperioden würde unser schöner Geldbaum dann regelrecht absaufen und schlimmstenfalls abfaulen.
Auch sollte der Standort vor zu praller Mittagssonne geschützt sein.
Wenn die Nächte kühler werden, muss der Geldbaum wieder ins Haus geholt werden. Vorsicht Temperaturen unter 5 Grad werden nicht vertragen, es kommt dann zu Erfrierungen bis zum Totalausfall.
Zur Pflege ist zu sagen, durch die große Blattmasse verträgt er auch etwas mehr Wasser aber Staunässe sollte nicht entstehen, lieber immer mal für ein paar Tage trocken werden lassen und dann erst wieder gießen.
Substrat: Wasserdurchlässig, eine Mischung aus Blumenerde, Bims, Sand und Löss haben sich gut bewährt oder eine normale Kakteenerde.
Im Winter sollte der Geldbaum etwas kühler und trockener stehen, so bei 10-15 Grad. Aber nur so lange trocken halten bis die Blätter die ersten kleinen Runzel zeigen dann wird es Zeit das man wieder gießt, sonst hat man zu starken Blattabfall oder er verliert zu viele Wurzeln.
Weitervermehrung in der Regel aus Blättern oder Stammstücken. Aber man könnte Ihn natürlich auch aus Samen Weitervermehren.
In der Erstbeschreibung von Philip Miller 1768, hieß er noch Cotyledon ovata. Erst 1917 stellte ihn George Claridge Druce zu Crassula. Weitere Synonyme sind Toelkenia ovata (Mill.) P.V.Heath (1993). Crassula argentea Thunb. (1778), Crassula portulacea Lam. (1786), Crassula obliqua Aiton (1789), Crassula articulata Zuccagni (1806), Crassula nitida Schönland (1903) und Crassula lucens Gram (1941) auch Crassula arborescens ist nur ein weiteres Synonym für die Formen mit größeren Blättern.
Es gibt auch noch einige sehr schöne Ausleseformen und Cultivare wie sie zum Teil im oberen Bild von mir vorgestellt werden

Ein Kommentar

  1. Hab gleich mal nach mnieem Geldbaum‘ geschaut, fcber den Sommer draudfen we4chst er wirklich schnell und dass man so einfach neue aus den Ble4ttern ziehen kann finde ich toll. Nun hoffen wir mal, dass diese Vermehrungsbereitschaft sich fcbertre4gt auf unseren Geldbeutel.Als weitere Silvesterpflanze‘ fe4llt mir der Klee ein, das vierble4ttrige Kleeblatt gilt ja als Glfcckszeichen. Nachdem ich mal einen solchen Glfccksklee geschenkt bekam habe ich ihn in den Garten gepflanzt, wo er jeden Sommer wieder auftaucht, aber leider nicht an Silvester.

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