Senecio ballyi

Senecio ballyi ist nicht so häufig in den Sammlungen vertreten.
Linné leitete den Gattungsnamen 1753 vom lateinischen sénis oder senex für
„alter Mann“ oder „Greis“ ab und bezieht sich dabei auf die weißen Wollbüschel an den Samen, die wie ein Fallschirm fungieren.

Samen an Senecio stapeliformis mit den weißen Wollbüscheln die als kleine Fallschirme dienen©DornenProjekt.de

Botanisch wird der Wollschopf, der aus der reifen Frucht schaut, auch
als Pappus bezeichnet.
Man spricht bei ihnen bis heute auch von „Greiskräutern“. Diese in die Familie der Korbblüher (Asteraceae) gehörende Gattung ist sehr variabel, so besteht sie aus über 2.000 Arten, die ein- bis mehrjährige Sträucher ausbilden und über die ganze Welt verbreitet sind. Laut Jacobsen sind davon über 100 Arten Blatt- und Stammsukkulenten oder beides. Darunter sind Pflanzen, die zu hohen Büschen werden, einige sind Hängepflanzen und wieder andere wachsen schlangenartig am Boden entlang. Fast allen ist gemein, dass sie Giftstoffe enthalten und der Saft einen starken, manchmal auch scharfen Geruch ausströmt. Die einzelnen Röhrenblütchen sind, mit oder ohne Strahlenblüten (Zungenblüten), zu mehreren als Blütenstand in einem Körbchen zusammengefasst, daher der Name Korbblütler.
Als Dolde oder endständig entspringend, erscheinen Blüten in gelb, weiß, rot oder lila. Vermehrung über Kopfstecklinge oder Samen.

Die auffallende Blüte von Senecio ballyi©Kaktusmichel.de

Die vorgestellte Art hat den Artnamen zu Ehren des Schweizer Botanikers Peter René Oscar Bally.
Bei der Erstbeschreibung 1877 wurde ihr zwar der Name Notonia schweinfurthii gegeben, 1905 dann zu Kleinia gestellt und seit 1955 unter dem neuen Namen geführt.
Schön ist bei dieser Art das fleckig gemusterten dickfleischigen Blätter und die leuchtend orangen Korbblüten.

Das schön gemusterte Blattwerk von Senecio ballyi©Kaktusmichel.de

Das natürliche Vorkommen Kenia und Tansania. Pflegeleichtes Sukkulent. Sollte in durchlässiger Erde kultiviert werden. Sonniger Standort. Blüte im Dezember. Kann öfters geschnitten werden um eine gute Verzweigung zu erhalten. Vermehrung über Stecklinge und Samen. Mindesttemperatur 6 Grad C.
Bezugsquelle der Pflanze

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