Vortrag über Aylostera, Mediolobivia und Rebutia

Der Vortrag über die Sierra Madre fällt leider aus wegen Verhinderung des Referenten. Aber natürlich haben wir am Donnerstag den 30. Oktober einen würdigen Ersatz gefunden, Helmut Schumann aus Bensheim (nicht verwandt mit dem Erstbeschreiber der Gattung Rebutia :-)) hält einen Vortrag über die Gattung Aylostera, Mediolobivia und Rebutia. Diese kleinbleibenden Pflanzen sind ideal auch für Anfänger, Helmut wird uns mit vielen Blütenbilder einen Vorgeschmack auf das nächste Frühjahr geben.

Rebutia narvazensis

Die Gattung Rebutia wurde zu Ehren des Franzosen Pierre Rebut 1895 benannt.
Diese Pflanzenfamilie stellte Dr. Karl Moritz Schumann 1895 auf, weil er gesehen haben wollte das die Blüte nicht aus der Areole käme.
Schuhmann zog diese Gattung später wieder ein, aber Berger erweckte sie 1925 wieder zu neuem Leben, er stellte fest das die Blüte doch aus der Areole kommt. Unterscheidungsmerkmal laut Berger kleine kugelige Pflanzen, mit einer kurze, feinen Bedornung, Blüte kommt aus älteren Areolen, oft aus der Basis.
Die trichterförmigen Blüten sind eher klein, aber zu mehreren erscheinend und sehr oft selbstfertil, was oft auch bedeutet das sie reichlich Samen ansetzen. Die Früchte trocknen bei der Reife ein und lassen sich leicht reinigen. Vermehrung durch Samen oder Ableger.

Rebutia fibrigii

Langezeit wurde diese Gattung noch aufgeteilt in Aylostera, Mediolobivia und Rebutia, diese Unterarten stellt uns Helmut in seinem Vortrag vor.
Als Unterscheidungsmerkmale wurden 1935 von Backeberg angegeben das bei der Gattung Aylostera der Griffel bis weit hinauf mit der Röhre verwachsen sei. Außerdem hat sie kurze verwachsene Schuppen mit kräftiger Behaarung und Borstenstacheln aus den Achseln.
Die Gattung Mediolobivia wurde 1934 von Backeberg aufgestellt für rebutienähnliche Pflanzen mit gelblichen (später auch rötlichen), großen und selbststerilen, Lobivia ähnliche Blüten, mit einer schlanken, behaarten und beschuppten Blütenöhre, sowie einem beborsteten Fruchtknoten.
Schön ist das diese Pflanzen oft schon im 2. oder 3. Jahr, nach der Aussaat blühen. Im Sommer sollten die Pflanzen nicht zu sonnig stehen, am besten stellen sie die Pflanzen in den Garten, falls vorhanden.

Kommen Sie doch einmal an diesem Vereinsabend vorbei,
wie immer ist der Eintritt frei.

Termin: Donnerstag der 30.Oktober 2014
im Michelstäder Hof,
Beginn 20 Uhr

Eintritt frei

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